Der Planet Mars, ich muss den Leser wohl kaum daran erinnern, umkreist die Sonne in einer mittleren Entfernung von 140.000.000 Meilen (eine engli-sche Meile = 1,61 km, also 225.400.000 KM; der Übers.). Und er erhält von ihr kaum halb soviel Licht und Wärme wie wir. Der Mars muss, wenn die Nebu-larhypothese nur einen Kern von Wahrheit hat, älter sein als unsere Erde, und lange, ehe unser Planet zu schmelzen aufgehört hatte, muss das Leben auf seiner Oberfläche bereits begonnen haben. Weil er kaum ein Siebtel des Volumens unserer Erde ausmacht, muss seine Abkühlung bis zu der Tempe-ratur, bei der Leben beginnen konnte, sich beschleunigt haben. Er besitzt Luft und Wasser und alles Nötige zur Erhaltung von Lebewesen. Schätzung von k bei unterschiedlichen Temperaturen Braune Flecken Mundschleimhaut Film Jetzt aber mal halblang, wirst du sagen und dir einen bestenfalls jovialen Scherz über meinen Namen nicht verkneifen können – ein bisschen Spaß muss schließlich sein: Wie kommst du nur zu dieser Frage, völlig unverständlich. Schließlich haben wir doch jederzeit das Recht auf freie Meinungsäußerung geschützt und die Hürden für Artikel auf ein deutlich tieferes Maß abgesenkt, denn wir wissen, dass ihr Frauen kleiner seid. Das vergessen wir auch nicht, seid unbesorgt. Wir haben außerdem jedem Menschen das Recht auf Profilierung und Propagierung seiner Paraphilie gelassen, insbesondere den Frauen ihr Recht auf Demütigung.[14] Damit waren wir unglaublich fortschrittlich, denn ihr Frauen heute wollt doch nicht zum verachtenswerten Opfergeschlecht gehören[15]. Wir haben in Löschdiskussionen dafür gesorgt, dass wertvolle Artikel[16] stehenbleiben, damit die Ästhetik eines knackigen Pos wiederhergestellt werden kann. Sind das nicht Frauenrechte? Auch haben wir ehemals stigmatisierte Tätigkeiten (Pornodarstellerinnen, Prostituierte, lebendige Möbel) als respektable weibliche Berufe aus ihrer marginalisierten Existenz befreit, mit Vorurteilen über vermeintliche Zwangslagen und Gefährdungen aufgeräumt[17] und sogar Karrierehinweise geboten. Wenn das nichts ist. Umgekehrt haben wir gleichzeitig sorgfältigst darauf geachtet, dass das bedauerliche Schicksal von ein paar Dutzend feiernden Kölnerinnen nicht von Rechten ausgeschlachtet wird. Wir wollen sie ja nicht vor politisch inkorrekt gelenkte Karren spannen und in Wahrung unsere Verantwortung von unser gut etablierten Sperrpflicht Gebrauch gemacht. Bielefeld? Verschwörungstheorie![18] Gibt’s doch gar nicht! Wir nehmen unsere Verantwortung durchaus ernst, und im Übrigen gibt es ja auch weibliche Administratoren.und ein revolutionäres Frauen-Projekt.[19] Also bitte. Du vertrittst hier eine Einzelmeinung, keiner denkt wie du, deine Betrachtungen gehören hier nicht hin, sie sind geschmacklos und ich werde sie gleich administrativ entfernen, mach dich erst einmal mit unserem Regelwerk vertraut und lerne zu (beliebigen Infinitiv aus der Computersprache oder dem Wikisprech einsetzen) Vor allen Dingen aber bedenke: Du bist noch neu hier. Beachte unsere Machtstrukturen und Netzwerke. Sonst sehe ich mich gezwungen, ein Paket Mehl zu verschicken oder mir einen schönen, fetten Porno reinzuziehen[20] oder beides, du POV-Warrier der viktorianischen Prüderie unter dem Deckmäntelchen des Feminismus, du Kravallaccout on a mission! Störe unser Projekt nicht, du betreibst Vandalismus, wenn du die Bilder löscht und die wertvollen Quellen entfernst. Das ist die letzte Warnung mit dem Zaunpfahl, betrachte dies als Gelbe Karte, denn wir haben die Lizenzen. Für die Bilder und die zum Löschen. Lösch als Zeichen deines guten Willens diesen Beitrag sofort, denn dies ist eine administrative Ansprache. Und es gibt deutlich gewichtigere Themen als das. Reine Newstickeritis, Sensationsjournalismus. Damit aber genug. EoD!! Messi ist schon wieder zum Weltfußballer des Jahres gewählt worden, die Oscarnominierungen stehen und St. Louis Rams sind nach L.A. umgezogen. Höchste Zeit, dass dieses POV-Lemma von der Hauptseite verschwindet. Kein Wille zur enzyklopädischen Mitarbeit. EoD Braune Flecken Gesicht Nach Sonne Hand Es ist eine verbindliche Erklärung aller Vertragsparteien, die im Sinne des Artikels 31 der Wiener Konvention – da wirst du nicht drüberhüpfen können – als verbindlich für die Auslegung des Vertrages gilt. Und daher ist auch wahr, was die Staatssekretärin gesagt hat, daher ist es wahr, dass das right to regulate abgesichert ist. (Abg. Kogler: Geh bitte!) Daher ist es natürlich wahr, dass die Regulierungsmöglichkeit bestehen bleibt, die Möglichkeit zur Rücknahme von Privatisierungen ebenfalls. Daher ist es auch wahr, dass es keine private Schiedsgerichtsbarkeit mehr gibt. Es gibt nämlich schon im Vertrag selbst einen ersten Schritt zu einem internationalen Gerichtshof, weil Gabriel da­mals angesichts der Schwierigkeiten in Deutschland verlangt hat, dass es keine private Schiedsgerichtsbarkeit geben darf. (Präsidentin Bures übernimmt den Vorsitz.) Selbstbräuner Flecken Entfernen Kleidung Hersteller

Frau Präsident! Sehr geehrte Frau Minister! Geschätzte Kolleginnen und Kollegen! Frau Minister, laut PISA-Studie gibt es Probleme beziehungsweise sind die Ergebnisse in den Bereichen Lesen, Schrei­ben, Rechnen nicht zufriedenstellend. Jetzt wird angedacht, Tablets auch in den Grund­schulen einzusetzen.

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Wach das Gehirn ist offensichtlich aktiv und zeigt, was Beta-Aktivität aufgerufen wird (siehe EEG oben). Wenn wir uns entspannen, zum Beispiel unsere Augen schließen oder das Gehirn zeigt Aktivität alpha meditieren. Dies sind langsamer Wellen mit hoher Amplitude. Braune Flecken Gesicht Nach Sonne Hand Desorptionsisothermen nach Freundlich werden an den Böden bestimmt, die im Experiment zu den Adsorptionsisothermen verwendet wurde. Der Desorptionstest wird wie im Abschnitt "Desorptionskinetik" beschrieben durchgeführt, mit dem einzigen Unterschied, dass die wässrige Phase nur einmal, und zwar bei Desorptionsgleichgewicht, analysiert wird. Es wird die Menge der desorbierten Testsubstanz berechnet. Der Gehalt von am Boden adsorbiert bleibender Testsubstanz wird als Funktion der Gleichgewichtskonzentration der Testsubstanz in Lösung aufgetragen (siehe Abschnitt "Daten und Abschlussbericht" sowie Anlage 5). Rostflecken Auf Zink Entfernen Chrome "Hm, jetzt wird er es besiegen!" Flüsterte Tassadar leise, er spürte wie Ranma seine Energien sammelte. Säurehältiger Lösung für die Entfernung von Kalkablagerungen. Mit einem Affenzahn rasten wir über abgeschiedene Landstraßen, und Feldwege. Raphael wurde nicht langsamer, egal wo wir uns befanden, egal wie der Untergrund war. Eine Stunde fuhren wir, zwei, verbrachten die ganze Zeit in Schweigen, und es war … unangenehm, sogar sehr. Ich fühlte mich hinter ihm fehl am Platz. Soviel stand zwischen uns, und doch hatte ich ihn gerufen damit er mich rettete. Was sagte das über mich aus? Ganz klar, dass ich Hilfe brauchte weil ich schwach war, weil ich nicht allein mit dem klar kam, was mir aufgehalst wurde, und das machte die ganze Situation für mich noch viel unerträglicher.
Ich wusste nicht wie viel Zeit genau vergangen war, als Raphael seine Maschine in einen Waldweg lenkte und zum ersten Mal seit ich mich hinter ihn geschwungen hatte, das Tempo drosselte. Er fuhr an den Rand, in eine geschützte Nische, und hielt an.
„Was wollen wir hier?“
Er nahm sich den Helm vom Kopf, schüttelte sein Haar aus, und lächelte mir über die Schulter zu. Er sah genauso gut aus, wie ich hin in Erinnerung hatte. Diese blasblauen Augen schlugen mich sofort wieder in ihren Bann. Das schwarze Haar war etwas länger, und er hatte es zu einem kurzen Zopf geflochten. Ein Hauch seiner Zähne war in seinem Lächeln zu erahnen. Das Gesicht so unbezwingbar schön, wie es kein zweites gab. Ich musste mich zwingen den Blick abzuwenden, und die fast schmerzliche Sehnsucht nach ihm zu verdrängen.
„Wir warten hier auf Tristan“, sagte er dann.
Ich stieg vom Sattel, und war froh mir ein bisschen die Beine vertreten zu können. Die lange Fahrt hatte meine Glieder steif werden lassen, und die Bewegung tat gut. Ich streckte mich, nahm Brille und Käppi ab – das wie durch ein Wunder auf meinem Kopf geblieben war –, und steckte die Sachen in den Rucksack.
Raphael folgte mir zögernd. Er war nervös – gut so. Das hatte er mehr als verdient. „Und“, fragte er dann, um die ungemütliche Stille zu durchbrechen, „wie geht es dir so?“
„Ich bin gerade vor meiner Familie geflohen, was glaubst du, wie es mir da geht?“ Ich setzte mich neben meinen Rucksack, und sah stur geradeaus. Mit keinem Blick würde ich ihn würdigen.
„Wahrscheinlich nicht so gut“, folgerte er, und wartete, dass ich irgendwie darauf reagieren würde, aber da kam nichts. Ich blieb still, und ich wünschte mir, dass er das auch einfach getan hätte, aber er wollte Frieden zwischen uns, Frieden zu dem ich nicht bereit war. „Ist jetzt nicht böse gemeint, aber du riechst wie ein Gully.“ Er versuchte mit mir zu witzeln, doch da war er an die Falsche geraten. Ich blieb stur, ignorierte ihn weiter. „Und ich dachte immer, eine Prinzessin würde nach Blüten oder so etwas riechen.“
„Du hast keine Ahnung, was es bedeutet eine Prinzessin der Lykanthropen zu sein, also halt dich mit deinem Klugscheißergelaber zurück.“ Meine Stimme war wie Eiskristalle, wunderschön doch bitterkalt.
Raphael seufzte gequält. „Cheyenne, ich hab nie gewollt, dass es so kommt. Ich habe nicht gewusst dass es so enden …“
„Halt einfach deinen Mund, bevor ich auf die Idee komme einen Hass gegen Vampire zu entwickeln.“ Ich sah ihn direkt an. Irgendwas in mir wollte ihn provozieren, wollte ihn verletzten, so wie er mich verletzt hatte, nur viel tiefer. „Das würde Alexander bestimmt nicht gefallen.“
Er fragte nicht nach, aber ich sah wie es in seinem Kopf anfing zu arbeiten. Mit dem Namen konnte er natürlich nichts anfangen. Der Ausdruck in seinem Gesicht war auf einmal distanziert. „Du lässt dich jetzt von Vampiren beißen.“ Keine Frage, eine Feststellung, und noch dazu eine Falsche. Klar, ich hatte ihn damit provozieren wollen, aber das ging zu weit, ganz massiv sogar, da es bisher nur einen Vampir gab, der mich gebissen hatte, und das war nicht Alex gewesen.
Aus meiner Kehle drang ein tiefes, drohendes Knurren, das Raphael leicht überraschte. Eine winzige Bewegung verriet mir das. Doch das genügte mir nicht. Jetzt wo wir auf das Thema gekommen waren, machte sich die ganze Wut, die ich auf ihn hegte, in mir breit. „Mich kann kein anderer Vampir beißen, weil du mich markiert hast, du elender Drecksack!“
In seinem Gesicht zeigte sich nicht die Spur einer Reaktion. „Wer behauptet das?“
Ich konnte es kaum glauben, er gab es nicht mal zu. „Der Vampir, der an meinem Blut geschnüffelt hat.“ Und mich damit fast zu Tode erschreckt hatte – na ja gut, das war vielleicht ein bisschen übertrieben, aber doch Sinngemäß. „Und jetzt Streit es nicht ab, ich weiß dass du das warst!“
„Vielleicht war es ja dein Alexander“, höhnte er.
Okay, das ging zu weit. Mit vielem kam ich klar, aber ich ließ mich nicht als Flittchen beschimpfen. Wütend fuhr ich auf. „Jemand wie Alex würde mir das nicht antun, er wäre nicht so beschränkt eine Prinzessin zu markieren, und sie damit zu schädigen. Davon mal abgesehen, dass er damit sein eigenes Leben riskieren würde. Nein, so beschränkt ist nur einer!“
Raphael murmelte etwas, aber so leise, dass der Wind es einfach fort trug.
Ich kniff die Augen zusammen. „Was war das?“
„Ich hab gesagt, ich habe dich nie geschädigt.“
„Ach nein? Allein das du bei mir aufgetaucht bist, hat einen Schaden angerichtet, der sich nie mehr beheben lässt!“ Nun war ich richtig in Fahr. Es war mir egal, dass er mich praktisch gerettet hatte, ich war so wütend auf ihn, und wollte, dass er diese Wut spürte. „Du hast ja keine Ahnung, wie es da ist. Alles wurde mir vorgeschrieben, wie ich mich zu kleiden habe, wie ich mich zu benehmen habe, ja sogar wenn ich heiraten soll, und wenn ich nicht gespurt bin, wurde ich bestraft!“ Meine Augen brannten vor Zorn. „Kennst du den schlimmsten Schmerz, den man einem Menschen antun kann?“
Raphael senkte die Augen. Ihm war klar, dass ich nicht vom physischen Schmerz sprach. Nicht konnte einen so verletzen, wie psychische Pein, weil das eine Wunde war, die sehr schwerer heilte. Er selber hatte es zu deutlich erlebt. Erlebte es immer noch.
„Das habe ich fast täglich ertragen müssen.“ Meine Hände zitterten vor Wut, und mein Atem ging viel zu schnell. Ich wusste, dass es das Beste wäre jetzt einfach den Mund zu halten, aber ich konnte nicht aufhören, ich wollte mit ihm streiten, ihn so verletzten, wie er es verdient hatte. „Und an all dem bist du schuld!“, giftete ich ihn an.
Der Kummer in ihm schlug um, jetzt wurde auch er wütend. „Wenn ich dir so zuwider bin, warum hast du mich dann angerufen, und um Hilfe gebettelt? Ich hätte dich auch einfach sitzen lassen können, aber ich habe es nicht getan. Ich bin wegen dir hier hergekommen, und habe dich da rausgeholt, also hör auf mich als Buhmann darzustellen. Zeig mal ein bisschen Dankbarkeit.“
„Dankbarkeit?“ Ich glaubte wirklich einen Hörfehler zu haben. Hatte er wirklich gerade gesagt, dass ich ihm Dankbarkeit zollen sollte? „Also erstens wirst du von mir ganz sicher keine Dankbarkeit erhalten, nicht nachdem was du mir eingebrockt hast. Zweitens, ich habe nicht gebettelt, und drittens, ich habe nicht dich sondern deinen Bruder angerufen. Ich hatte sogar gehofft, dass er ohne dich hier auftaucht!“
Der Ausdruck in Raphaels schönem Gesicht wurde so undurchdringlich, dass ich hätte glauben können Diego vor mir zu haben. „Ach, auf Tristan bist du also nicht sauer?“
„Natürlich bin ich auf ihn sauer. Er ist genauso ein Lügner wie du, nur hat er mich nicht markiert, und dazu gebracht …“ dich zu lieben. Ich konnte mich gerade noch rechtzeitig stoppen, bevor ich es laut aussprach. Niemals würde ich ihn wissen lassen, dass seine Lügen mich nur deswegen so verletzt hatten, weil sich mein Herz nach ihm sehnte, weil er trotz seiner Fehler derjenige war, an den ich mich kuscheln wollte, von dem ich in den Arm genommen werden und geküsst werden wollte …
„Zu was gebracht?“ Raphael spürte, dass der nächste Teil wichtig war, aber ich würde es ihm nie sagen.
„Er hat mich nicht dazu gebracht mir den Mund mit Seifenlauge auszuspülen“, knallte ich ihm eiskalt vor den Latz.
In der Ferne hörten wir ein Motorengeräusch, doch wir waren beide viel zu sehr damit beschäftigt uns böse anzustarren, als das wir die Zeit gehabt hätten, darauf zu reagieren.
Du hast mich geküsst, vergiss das nicht.“
„Wie könnte ich. Das war der größte Fehler meines Lebens gewesen.“ Das saß, ich konnte es in seinen Augen sehen. Ich konnte es nicht lassen, und musste noch ein wenig tiefer in der Wunde bohren. „In diesem Moment ist mein Leben zu einem Alptraum geworden, aus dem ich nie wieder erwachen werde. Und das ist alles deine Schuld. Vergiss du das nicht.“
Raphaels Lippen waren so fest aufeinander gedrückt, dass sie nichts weiter als ein dünner, weißer Strich waren, und die Augen sprachen von so viel Kummer und Selbsthass, dass ich den Impuls in ihn den Arm zu nehmen, nicht verhindern konnte. Aber ich tat es nicht. Ich sah ihn nur weiter mit der Wut an, die sich in den letzten Wochen in mir aufgestaut hatte. Niemals würde ich ihm vergeben.
Als das Motorengeräusch lauter wurde, bestieg Raphael seine Maschine, und setzte sich seinen Helm auf. Sein Motorrad startete, und kaum eine Sekunde später düste er davon. Fassungslos blieb ich in einer Staubwolke zurück. Er hatte mich im Stich gelassen, zum zweiten Mal! Klar, die Dinge die ich ihm an den Kopf geworfen hatte waren grausam, aber es war die Wahrheit gewesen, und er hatte kein Recht mich einfach so stehen zu lassen. Außerdem stand ich plötzlich der Frage gegenüber, was nun? Ich war irgendwo im Nirgendwo, und hatte keine Ahnung, was ich tun sollte. Der Fassungslosigkeit folgte eine leichte Panik, die in meiner Wut fast ertrank. „Ja, verpiss dich nur du elender Scheißkerl!“, schrie ich ihm hinterher. Mir war wohl bewusst, dass er mich längst nicht mehr hören konnte, aber darum ging es hier überhaupt nicht. Meine Wut musste raus, sonst würde ich sicherlich daran ersticken. Ich griff mir eine Hand voll Kies, und warf sie in seine Richtung hinterher. „Und wag es ja nie wieder zu kommen. Ich hasse dich! Du bist an allem schuld, du Missgeburt!“.
Das Knattern hinter mir war nun so laut geworden, dass ich mich doch danach umsah. Ein weiteres Motorrad, nur wenige Meter entfernt, hielt auf mich zu. Tristan. Gott danke. Er hielt neben mir, schaltete in den Leerlauf, und schob sein Visier nach oben. „Wo ist Raphael?“
„Der hat sich aus dem Staub gemacht.“ Im wahrsten Sinne des Wortes. „Ihm hat nicht gefallen, was ich zu sagen hatte.“ Meine Stimme zitterte noch immer leicht vor Wut, aber ich schaffte es mich Tristan gegenüber nicht so ausfallend zu äußern – bis jetzt. Wer wusste schon so genau, was da noch kam.
Tristan schaltete seine Maschine ganz ab, und zog den Helm vom Kopf. Dann sah er mich an, als wüsste er genau, wie ich seinen Bruder gerade beschimpft hatte. Ein Hauch von Schuldgefühlen machte sich in mir breit. Es stimmte, ich hatte die Wahrheit gesagt, aber ich wusste auch dass Worte wie Waffen sein konnten, und ich hatte mein ganzes Arsenal gegen einen verwundeten Krieger eingesetzt. War ich zu weit gegangen?
„Und?“, fragte er dann, „was hast du jetzt vor?“
Die Frage überraschte mich im ersten Moment. Ich hatte ihm gerade erzählt, dass ich seinen Bruder vergrault hatte, und er war nicht versucht mich dafür zu tadeln? Da versteh einer die Welt – oder besser noch, die Kerle. Ahnungslos zuckte ich mit den Achseln. „Keinen Schimmer. Mein Plan ging nur bis hier hin. Ich weiß nicht, was ich jetzt machen soll.“
„Willst du mit uns kommen?“
Diese Frage überraschte mich noch mehr. Ich hob den Kopf. „Mit euch kommen? Wohin?“
„Nach Amsterdam.“
Ich konnte es nicht glauben. Ich hatte mich gerade wie eine Psychobraut aufgeführt, und er wollte dass ich sie begleitete. Es war verlockend, ich wäre nicht alleine, aber da war auch noch Raphael. „Ich glaube nicht dass dein Bruder damit einverstanden wäre.“
„Und ich glaube, dass du dich da täuschst.“
Das konnte er auch nur glauben, weil er nicht wusste, wie ich ihn gerade fertig gemacht hatte, und mir war nicht danach, es vor ihm auszubreiten. Nie hatte ich daran gedacht, mit den beiden zu gehen, aber die Möglichkeit gefiel mir. Außerdem konnte ich immer noch aussteigen, wenn die Situation für uns drei zu belastend wurde. Ich konnte jederzeit gehen, aber könnte ich auch mit Raphaels Gegenwart klarkommen? Da war ich mir nicht wirklich sicher. „Du willst wegen Vivien nach Amsterdam.“ Keine Frage.
„Du hast gesagt, dass die Möglichkeit besteht, dass sie dort sein könnte.“
„Ich weiß aber nicht wie groß sie ist“, gab ich zu. „Ich weiß nur, dass ein paar Frauen aus Biyas dort gefunden wurden, und es Grund zur Annahme gibt, dass noch weitere dort verkauft wurden. Mehr hab ich nicht rausgefunden.“
„Das ist schon mehr, als wir in den letzten Wochen erfahren haben. Es ist eine Chance, und die werde ich nicht vertun.“ Er sah mich bittend an. „Ich würde mich jedenfalls freuen, wenn du uns begleitest. Mal jemand anders als Raphael zum reden zu haben wäre ganz angenehm.“
Ein kleines Zucken meines Mundwinkels.
„Und während wir unterwegs sind, kannst du dir immer noch überlegen, wie es weiter gehen soll.“
„Ich kann manchmal echt nervtötend sein“, warnte ich ihn.
Er lächelte. „Das weiß ich doch. Also los, steig auf.“
Damit war es entschieden. Ich schulterte meinen Rucksack, und stieg hinter ihn auf die Maschine. Währenddessen zog er sein Handy aus der Tasche, und schrieb eine Kurzmitteilung. „Damit Raphael weiß, wo wir sind“, kommentierte er.
„Wo werden wir denn sein?“
„Bei einer alten Freundin.“ Er steckte das Handy weg, klappte das Visier runter, und los ging die wilde Brause.
Mehr als drei Stunden später, nachdem wir Felder, Waldlandschaften, und Dörfer hinter uns gelassen hatten, fuhren wir in eine Stadt. Ich musste nicht fragen um zu wissen, welche das war, Kassel. Hier war ich schon oft gewesen, wenn ich meine Omimi besuchen ging. Das Dorf in dem sie gelebt hatte, war hier ganz in der Nähe, und etwas so Vertrautes aus guten Zeiten zu sehen, machte mir Sehnsucht nach Heimat. Von hier aus war es nur eine halbe Stunde bis zum Grundstück meiner verstorbenen Großmutter. Ich wäre so gerne hingefahren, aber das ging nicht. Das gehörte zu dem Teil, den ich hinter mir lassen musste. Leider.
Wir fuhren noch eine halbe Stunde durch die Stadt, bis Tristan am Bordstein einer schäbigen Straße, vor einem alten, grauen Wohnhaus mit vier Etagen, hielt. Acht Wohnparteien hatten darin Platz. Die Fassade war heruntergekommen, Risse zogen sich durch das ganze Mauerwerk, und die Natur hatte ihr Übriges getan. Der einzige Farbtupfer in diesem tristen Grau, war ein Balkon in der zweiten Etage, der vor Blumenpracht nur so strahlte. Es sah hübsch aus, da hatte sich jemand viel Mühe gegeben, doch ich kannte weder das Haus, noch den Grund, warum wir hier waren.
Vor mir, den Helm unterm den Arm geklemmt, trat Tristan zu der Haustür, die aussah, als würde der nächste Windstoß sie aus den Angeln reißen. Ich lief ihm hinterher. „Was wollen wir hier?“
„Papiere besorgen.“
Schlauer als vorher machte mich diese Aussage auch nicht. Der Türsummer ließ uns ein. Ich folgte Tristan hinauf in die dritte Etage zu einer Tür, die nur leicht angelehnt war. Kinderstimmen drangen zu mir nach draußen. Zwei Mädchen stritten sich, ein Junge sang leicht schief, und irgendwo weinte ein Baby.
Ohne zu zögern trat Tristan in die Wohnung, und verschloss die Tür, sobald auch ich hineingeschlüpft war. Er legte den Helm auf einen kleinen Schrank, als hätte er dies schon tausend Mal getan, und trat in eine große Wohnstube. Kaum war er über die Schwelle, als alle Kinder verstummten, nur um im nächsten Moment freudig aufzukreischen, und ihm um den Hals zu fallen. Zwei kleine Mädchen, kaum ein Jahr auseinander, und ein etwas älterer Junge, vielleicht sieben, empfingen ihn wie einen alten Freund. Er drückte die drei alle gleichzeitig an sich. Dann löste er sich von ihnen, und trat so zur Seite, dass die drei mich sehen konnten. Sofort war mir klar, dass sie alle Menschen waren. Ich wusste nicht woher die Sicherheit kam, aber für mich war das eindeutig. Es gab keine andere Möglichkeit. Es lag einfach in der Luft, wie eine Vibration, oder ein Geruch, und mein Geruchsinn war in der letzten Zeit sehr gut geworden.
Ich lächelte zögernd, weil ich keine Ahnung hatte, wie ich mich verhalten sollte. „Ähm … hi.“
Das kleine blonde Mädchen, etwa fünf, mit dem Bubikopf in einem alten roten Kleid kicherte. „Du hast ja einen nackigen Bauch.
Ich sah an mir herunter. „Für mehr hat der Stoff nicht mehr gereicht.“
Tristan gab ein belustigtes Schnauben von sich.
„Bist du Tonys Freundin?“, fragte der kleine Junge mit dem hellen braunen Haar, der nichts als eine abgeschnittene Jeans trug. Die Augen waren groß und neugierig, die kleine Brust schmal, aber er zeigte jetzt schon, dass aus ihm mal ein hübscher Kerl werden würde.
Ich runzelte irritiert die Stirn. „Wer ist …“
„Ja, sie ist meine Freundin“, unterbrach Tristan mich sofort.
Das irritierte mich noch mehr. „Tony?“
„Ja.“ Tristan gab mir mit einem Blick zu verstehen, dass wir uns darüber später unterhalten würden. Also beließ ich es dabei. Vorerst.
Das Babygeschrei tönte ab, und kaum eine Sekunde später, kam eine großgewachsene Frau, mit kurzen braunen Haaren, und einem Baby im Arm, zu uns in den Flur. „Ach du bist es.“ Ich Blick glitt auf mich. „Und du hast jemanden mitgebracht.“ Sie schenkte mir ein herzliches Lächeln. „Nett dich kennenzulernen. Ich bin Maggy. Fühl dich wie zu Hause. Ich muss nur noch das Baby ins Bett bringen, dann bin ich gleich für euch da.“ Und schon war sie wieder verschwunden.
O-kay, ich hatte keine Ahnung, wo ich hier hineingeraten war. Vielleicht ein Kindergarten, oder eine Babyproduktionsfirma.
„Komm.“ Tristan, alias Tony, alias was-soll-der-Schwachsinn, nickte mit den Kopf Richtung Wohnzimmer, und ging dann vor. Die drei Kinder folgten ihm wie süße kleine Hunde. Besonders die Jüngste, mit langem blonden Haar, und dem Daumen im Mund, vielleicht vier Jahre, wich nicht von seiner Seite. Weder beim Laufen, noch als er sich auf die graue, zerschlissene Couch setzte. Ich ging ihm hinterher, und entschied mich für einen Stuhl, der nicht mit Wäschebergen und Spielzeug beladen war. Das Bubikopfmädchen, und der kleine Junge setzten sich vor den Fernseher, und dann wurde mir auch klar, warum hier eben noch gesungen wurde. Sie spielten Sing Star.
Das Wohnzimmer sah vollgestopft aus, hauptsächlich mit Kinderzeugs. Es war nicht dreckig, nur tierisch unordentlich. Kein Wunder, bei so vielen kleinen Gören. Aber langsam fand ich, war es an der Zeit für eine Erklärung. Ich sah zu Tristan, der leise mit dem kleinen, blonden Mädchen sprach, und versuchte sie davon zu überzeugen, dass sie mit vier Jahren wirklich schon zu alt dafür war, noch am Daumen zu nuckeln – mit wenig Erfolg. „Möchtest du mir nicht etwas erklären, Tony?“
„Später.“
Ein junges, hübsches Mädchen, mit braunen Haaren und breitem Lächeln, etwa vierzehn, kam aus dem Nebenzimmer. „Tony!“ Bei seinem Anblick strahlte sie übers ganze Gesicht, und es war mehr als offensichtlich, dass sie eine Schwärmerei für Tristan hegte. „Wurde ja auch mal wieder Zeit, dass du dich hier blicken lässt.“ Sie setzte sich ein wenig zu aufreizend für ihr unschuldiges Alter neben Tristan auf die Lehne, doch er bekam das kaum mit, da er immer noch mit der Kleinen am Werk war, die sich strickt weigerte, den Daumen aus dem Mund zu nehmen. Ein „Hallo, Julie“, war alles, was er für sie übrig hatte.
Während wir darauf warteten, dass Maggy zurückkam, versuchte Julie ununterbrochen Tristans alleinige Aufmerksamkeit zu bekommen, doch ihre kleinen Geschwister machten ihr unablässig einen Strich durch die Rechnung. Dann hörte ich die Tür im Flur, und einen Moment später sah ich doppelt. Eine zweite Julie mit Raphael im Schlepptau kam ins Wohnzimmer. Zwillinge. „Schaut wen ich draußen gefunden habe.“
„Ralph.“ Der kleine Junge sprang auf, und klammerte sich an Raphaels Bein.
Ich sah den Vampir fragend an. Tony, Ralph? Was bitte ging hier vor?
Raphael beachtete mich gar nicht, als er einen Wäscheberg zur Seite schob, und sich auch auf die Couch pflanzte. „Wo ist Maggy?“
„Die bettet den Windelbomber“, sagte Julie etwas zu abfällig.
Der kleine Junge zupfte an Raphaels T-Shirt. „Gehst du mit uns raus?“
„Ich weiß nicht, wart ihr denn schön artig, so wie ihr es versprochen habt?“
Der kleine Junge nickte eifrig, genau wie das Bubikopfmädchen.
„Also bitte.“ Julis Stimme klang noch abfälliger als vorher.
Raphael sah zu ihr auf. „Dass du den ganzen Tag nichts als Scheiße baust, wissen wir ja alle.“ Er ließ ihr keine Zeit zu einer Antwort, sondern stand auf. „Na dann zieht euch mal Schuhe an, dann gehe ich mit euch zu den Schaukeln.“ Er sah zu dem Duplikat von Julie, die zwar genauso aussah wie ihre Schwester, aber nicht halb so arrogant wirkte. „Kommst du auch mit, Josy?“
„Klar“, grinste sie, und half dabei den Kleinen ihre Schuhe anzuziehen. Es war ein heilloses Durcheinander, und gerade als Maggy zurück ins Wohnzimmer kam, verschwand die Gruppe nach draußen. Nur Julie blieb zurück. Es war offensichtlich, dass sie sich nicht von Tristan trennen wollte, auch wenn er ihr keinerlei Interesse entgegenbrachte.
Maggy setzte sich auf den Platz den Raphael frei geräumt hatte, und strich sich eine wirre Strähne hinters Ohr. „Okay, jetzt hab ich Zeit. Was kann ich heute für dich tun.“
„Wir brauchen Papiere“, antwortete Tristan.
Maggys Blick schweifte zu mir. „Name?“
Ich wollte schon antworten, da schnitt Tristan mir das Wort ab. „Chantal.“
„Und der Nachname?“
Tristan zuckte mit den Schultern. „Überleg dir was.“
Irgendwie bekam ich immer mehr die Vermutung, dass mir ein entscheidender Punkt entgangen war.
„Okay.“ Maggy lehnte sich zurück. Sie hatte Ringe unter den Augen, sah müde aus. Kein Wunder bei der Horde an Kindern. „Zu wann braucht ihr sie?“
„Am besten sofort.“
Ihr Mund formte sich zu einem Lächeln. „Immer in Eile, wie? Also gut. Ich schätze mal das übliche, Personalausweis, Pass, Geburtsurkunde?“
Er nickte.
„Ich brauche drei Tage, und Vorkasse.“
Redeten die etwa über gefälschte Papiere? Für mich?
„Das ist zu lange, und ich bezahle nie vorher, das weißt du.“
„Zwei Tage, und du bezahlst vorher, sonst rühre ich keinen Finger.“
Tristan schüttelte entschieden den Kopf. „Ich hab jetzt kein Geld dabei, und zwei Tage sind zu lang. Wir brauchen die Papiere sofort.“
Das war einfach genial. Auf so etwas wäre ich nie gekommen. Mit gefälschten Papieren konnte ich gehen wohin ich wollte, die Regenten würden mich nicht finden. Aber, woher kannten Raphael und Tristan diese Frau? Und warum?
„Kein Geld, keine Papiere.“ Maggy blieb stur.
„Ich hab Geld dabei“, sagte ich. Das Ganze drehte sich schließlich um mich, da war es doch nur richtig, dass ich bezahlte. „Na ja, so etwas ähnliches“ fügte ich hinzu, als die beiden mir ihre Gesichter zuwandten.
„Mit so-etwas-ähnlichem kann ich nichts anfangen. Nur Bares ist wahres“, erklärte Maggy entschieden.
Ich ließ mich nicht beirren, und zog ein Collier mit echten Diamanten aus meiner Tasche. „Das ist kein Geld, aber sehr viel wert. Ein paar Tausend würde ich sagen.“
Alle drei, Tristan, Maggy, und Julie starrten die Kette in meiner Hand mit großen Augen an. Dann riss Maggy ihren Blick davon los und blickte misstrauisch zu mir rüber. „Ist das geklaut?“
„Nein“, sagte ich ganz ruhig, und legte sie auf den Tisch. „Es war ein Geschenk, aber ich will es nicht. Sie können es haben, wenn die Sachen bis morgen fertig sind.“
Sie blieb stur. „Mit einer Kette kann ich meine Familie nicht ernähren.“
„Sie können sie verkaufen“, wandte ich ein. „Und wenn die Papiere bis morgen fertig sind, gibt es noch einen Bonus.“ Ich zog ein Platinarmband aus der Tasche. Auch in ihm funkelten kleine Diamanten.
„Das ist zu viel“, sagte Tristan entschieden. „Die Kette ist schon mehr wert als die Dokumente.“
„Ich will den Schmuck nicht, und sie kann die Sachen bestimmt gut gebrauchen.“ Ich sah zu Maggy rüber. „Also, was ist nun? Steht der Deal, oder nicht?“ Ich konnte sehen, wie es in ihrem Kopf arbeitete. Der Schmuck war wahrscheinlich mehr wert, als sie in einem Jahr verdiente. „Die Sachen gehören ihnen, wenn morgen alles fertig ist“, köderte ich sie noch etwas.
„Mach das Mama“, unterstützte Julie mich von der Seite. „So eine Gelegenheit bekommen wir nie wieder.“ Ach, Töchterchen wusste also von den Geschäften der Mama.
Mit einem Seufzen gab Maggy schließlich nach. „Okay. Morgen Abend könnt ihr die Sachen abholen.“ Sie nahm das Collier, und ließ es in ihrer Hosentasche verschwinden. „Aber wenn ich herauskriege, dass der Schmuck gestohlen ist, Gnade euch Gott, ich lass mich nämlich nicht bescheißen.“
„Er ist nicht gestohlen“, versicherte ich ihr. „Es war ein Geschenk.“ Ehr eine Bestechung, aber ich wollte nicht zu genau in Detail gehen. Keiner brauchte zu wissen, was in den letzten Wochen passiert war. Ich selber würde es am liebsten vergessen.
Maggy schleifte mich noch in einen Nebenraum, und machte dort ein Foto von mir, dann schmiss sie uns raus. Sie war nicht unfreundlich dabei, aber sie hatte zu arbeiten – dank uns.
Unten im Haus gingen wir nicht auf die Straße zurück, sondern in den kleinen, schäbigen Hinterhof, in dem Raphael mit den Kindern spielte. Er saß auf einer Schaukel, das kleine Mädchen mit dem Daum-Nuckel-Problem auf dem Schoss. Tristan zog mich zu einer Bank an der Seite. Sein Gesichtsausdruck war sehr ernst. „Mach das nie wieder, ohne es vorher mit mir oder Raphael abzusprechen. Maggy ist auf die Jobs die wir bringen angewiesen, sie hätte es auch für weitaus weniger gemacht.“
„Sie kann das Geld gebrauchen“, sagte ich schlicht, und beobachtete, wie das Bubikopfmädchen ungeduldig an der Seite auf und ab hüpfte, weil sie auf Raphaels Schoss wollte. „Außerdem habe ich mehr als genug von dem Zeug bei mir.“
Tristan verengte die Augenbrauen. „Was soll das heißen?“
„Das was ich sage.“ Ich öffnete meinen Rucksack, und ließ ihn hinein schauen. Sprachlos starre er auf den Haufen aus Gold, Silber, und Platin, auf die Diamanten, Smaragde, und Smaragde, die in jedem einzelnen Stück eingelassen waren.
„Das … verdammt.“ Er sah mich mit großen Augen an. „Wo hast du das alles her?“
„Ich bin eine Prinzessin“, sagte ich schlicht. Weitere Erklärungen wollte ich nicht abgeben, es gab wichtigeres zu klären. „Und was machen wir jetzt bis morgen?“ Ich zog den Reißverschluss meiner Tasche wieder zu, und drückte ihn an meine Brust.
Er zuckte die Achseln. „Wir müssen uns eine Übernachtungsmöglichkeit suchen. Ein Hotel, oder eine kleine Pension.“
„Wie wäre es mit einem alten Bauernhof?“
Verwundert sah er in mein lächelndes Gesicht. ölflecken Aus Fugen Entfernen Deutsch In verschiedenen Ländern wurden unterschiedliche Ästuarine- und Meeresspezies verwendet, beispielsweise:.